Andreas und Julia vom ONE.ENDURANCE.TEAM

Ruhrpott trifft Wien

Was ein Wochenende, am Wochenende (23./24.04) hatte ich das Glück zusammen mit „Laufsport Bunert – Der Wuppertaler Laufladen“ und ADIDAS zum Vienna City Marathon reisen zu dürfen.
Am Samstagmorgen ging der Flieger zusammen mit Bunert ab Düsseldorf schon sehr früh, so dass die Nacht sehr kurz war. In Wien angekommen ging es für ein kurzes Frühstück ins Hotel und anschließend auf die Messe, um die Startunterlagen abzuholen. Den Nachmittag und Abend haben wir dann in der Base der Adidas Runners Vienna verbracht, welche sehr gastfreundlich waren. Uns erwarteten Spiele zur Belustigung, Massagen, ein kleiner Lauf und auch für das Leibliche Wohl war mehr als gut gesorgt.
Da wir recht früh morgens gestartet sind, ging es aber nach einem kleinen Schlummertrunk in der Hotelbar früh am Abend ins Bett denn Sonntagmorgen gab es um 6 Uhr Frühstück.
Nach dem Frühstück ging es für uns in die Adidas Run Base zurück, hier konnten wir uns in Ruhe auf den Start vorbereiten, welcher um 9 Uhr war. Noch ein schnelles Gruppenfoto und dann musste ich schon los, denn ich hatte noch eine ganz besondere Verabredung vor dem Start.
Denn Julia lebt ja in Wien, bis jetzt kannten wir uns nur aus virtuellen Teammeetings, das musste natürlich geändert werden. Nach dem wir uns beide durch die 31000 Starter und Supporter gekämpft hatten, ich hatte ganz vergessen wie viel bei so einem großen Event los ist, haben wir uns am Startblock 3 nach mehrfachen telefonieren „wo bist Du, ich bin gerade hier“ tatsächlich getroffen.
Was war das schön endlich mal face to face miteinander reden zu können, ich hätte noch Stunden mit Julia quatschen können, doch leider verging die Zeit so schnell und ich musste zum Start denn mein Startblock war die Nummer zwei. Ich wäre wohl auch aus Block drei losgelaufen, aber Julia sagt zum Glück, da wird man disqualifiziert. Das hatte ich natürlich nicht gelesen, also hieß es schon vor dem Start einmal zügig zu Block zwei laufen, in dem ich auch pünktlich zum Start angekommen war und gleich durchlaufen konnte.
Ich hatte mir im Vorfeld für den HM kein Ziel vorgenommen da es nach der Covid Erkrankung Ende 2021 der erste wirkliche Wettkampf war. Ohne Druck läuft es doch eigentlich immer am besten, leider war es dieses Mal nicht so, denn ab KM 5 hat sich der Druck im Magen aufgebaut. Vielleicht hätte ich den Eistee vorm Start nicht trinken sollen 😉, zum Glück gab es aber reichlich Dixi´s an der Strecke. Zwischendurch habe ich auch immer bekannte Gesichter an der Strecke gesehen, auch Julia war noch mal vor ihrem eigenen Start beim Staffelmarathon an der Strecke, um mich anzufeuern, was mich riesig gefreut hat, auch wenn ich es in dem Augenblick vielleicht gerade nicht zeigen konnte.
Am Ende war ich nach 1:55:38 im Ziel, was deutlich langsamer ist als meine PB aber wenn man sieht das es eigentlich keine Vorbereitung gab, das ich zweimal auf dem Dixi war, das ich nur Spaß haben wollte und den HM genießen wollte, bin ich mit der Zeit mehr als zufrieden und blicke durchaus positiv auf das was dieses Jahr noch kommen wird.
Nach dem HM ging es ins Hotel zum Duschen, im Anschluss etwas Essen und noch etwas Wien anschauen, bevor wir am späten Abend wieder zurück nach Düsseldorf geflogen sind. Womit ein wunderschönes Wochenende dann leider auch schon wieder vorbei war, ich sage Danke an alle die dieses Wochenende so besonders gemacht haben.
Bleibt gesund, Andreas

Quelle: Andreas Zimny ONE.ENDURANCE.TEAM